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FoSAR

Forschungsstelle für Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht - FoSAR
an der Fachhochschule Nordhessen
Die 2008 eröffnete Forschungsstelle unter der Leitung von Prof. Dr. Alenfelder ist eine Forschungseinrichtung, die sich mit Fragen des Antidiskriminierungsrechts, des Arbeitsrechts und der interdisziplinären Erforschung der Phänomene des Mobbing und der Diskriminierung insbesondere im Arbeitsleben beschäftigt.

Aufgabe der Forschungsstelle ist es, Erkenntnisse über die Mechanismen und Probleme, die durch Diskriminierung und Mobbing entstehen zu sichern und Praxis taugliche Lösung zu erarbeiten. Besonderer Wert wird dabei auf den interdisziplinären Ansatz gelegt. Dabei ist es Ziel einen Beitrag zu leisten, bei der konsequenten Umsetzung der Gerechtigkeit , insbesondere im Arbeitsleben.


 

Eröffnung der Forschungsstelle v.l.n.r.: Prof. Hübner, Präsident der Fachhochschule - Vladimir Špidla, EU Kommissar - Prof. Alenfelder, Leiter der Forschungsstelle - Frank Jansen, Direktor der Forschungsstelle




Menschenwürde schützen - auch am Arbeitsplatz

5. Deutscher Antidiskriminierungstag, Merseburg, 18.11.2010

Zentraler Ort für die meisten Menschen ist der Arbeitsplatz. Dort erwerben sie ihren Lebensunterhalt, erringen Respekt und Anerkennung, treffen Freunde und Lebenspartner. Und genau hier wird die Würde des Menschen viel zu häufig angegriffen. Millionen leiden unter diesen Angriffen, gleich ob man von Mobbing, Diskriminierung oder Straining spricht. In jedem Fall wird die Würde eines Menschen verletzt und meist seine Gesundheit schwer geschädigt.

Rechtlichen Schutz gab es kaum. Die extrem restriktive Rechtsprechung der Arbeitsgerichte verhinderte wirksamen Schutz:Die Anforderungen der Arbeitsgerichte an den Nachweis von Mobbing sind kaum zu erfüllen.Die Verfahren sind quälend lang und extrem arbeitsintensiv für die OpferTurbofristen behindern DiskriminierungsklagenDie Schadensersatzsummen sind Portokassenbeträge, die weder die Schäden der Opfer ausgleichen, noch die Täter abschrecken – obwohl genau dies Bundesverfassungsgericht und EU verlangen.
Doch jetzt gibt es neue Möglichkeiten, wie Beschäftigte ihre Menschenwürde auch am Arbeitsplatz wirksam verteidigen können. Der 5. Deutsche Antidiskriminierungstag will neue Ansätze und Möglichkeiten für den wirksamen Schutz vor Diskriminierung, Mobbing, Straining und jeder anderen Form von Verletzung der Menschenwürde am Arbeitsplatz aufzeigen.

Mehr dazu


 

Die Forschungsstelle hat ihre Tätigkeit eröffnet durch die Mitorganisation des 3. Deutschen Antidiskriminierungstages am 18.07.2008.

Der EU Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Vladimir Špidla, ehemaliger Premierminister der Tschechischen Republik erklärte in seiner Rede auf dem Antidiskriminierungstag:

„Ich bin sicher, dass die heute gegründete Forschungsstelle zu einem guten Austausch von Ideen im Bereich des Gleichbehandlungsrechts zwischen den Mitgliedstaaten beitragen wird“.


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